Montag, 15. Juni 2009

Inszenierte Revolutionen - die farbigen Revolutionen

Im 21. Jh. werden unbequeme Regierungen durch finanzierte Aufstände und Unruhen entmachtet. Das ist billiger als ein Militäreinsatz und wird von der Bevölkerung akzeptiert. Sanktionen, die die Menschen in Not stürzen, werden dadurch erklärbar. Politologen benutzen nicht nur Sprache, Slogan und Publikationen, um politische Meinungen zu verändern, sondern sie wollen die Gedanken der Menschen durch die modernen Medien beeinflussen. Auch in der Bildung und im Studium macht dies nicht halt. Fragen stellen ist OUT. Der Lehrer- und das Lehrbuch hat immer recht und darf nicht hinterfragt werden. Das ist das oberste Gebot unseres modernen, neuen Bildungssystems. Kinder kommen schon sehr früh in professionelle Obhut, damit die zivile Erziehung unterbunden wird. Alles ist freiwillig auf der Basis des Materialismus, des Geldverdienens. Mütter geben dafür freiwillig ihre Kinder ab. Es ist also kein Zwang, wie in Diktaturen!

Wirklich? Ist Geld nicht auch ein Zwangsmittel?



Die Rosenrevolution

Die Rosenrevolution fand 2003 in Georgien statt und bracht Saakaschwili an die macht. Angeblich waren die Wahlen manipuliert, doch Georgiens geopolitische Lage ist zu wichtig, als dass eine neutrale Regierung an der Macht hätte bleiben dürfen. Demonstranten wurden damals hemmungslos niedergeprügelt, unter Saakaschwili, dem US-Freund, wird das aber heute nicht mehr thematisiert. Auch die Unterbindung der Meinungsfreiheit stört den Westen jetzt nicht mehr, Hauptsache eine westlich gesinnte Regierung ist an der Macht. Das sollte uns zu denken geben. (Die "Rosenrevolution" in Georgien: ein Putsch made in USA)



Die Organe Revolution

2004 begann sie in der Ukraine. Sie war ebenfalls eine perfekte Inszenierung. Nach ukrainischem Recht dürfen Präsidentschaftswahlen nicht aus dem Ausland finanziert werden, das wurde durch Stiftungen fachmännisch umgangen. Über Nacht hingen überall orange Plakate und Flaggen. Wer sie finanzierte, ist unbekannt. Das Motto der Revolution "Ost+West gehören zusammen" war plötzlich, wie verabredet aus allen Medien zu vernehmen oder zu lesen. Russisch sprechen war ein Tabubruch. Wer dazu gehören wollte, sprach kein russisch mehr. Hier schlug die Gewalt der Massenmanipulation und Membildung voll und ganz zu.

Juschtschenko wurde so nicht nur zum Präsidenten, sondern zum Volkspräsidenten und zum West- und US-Freund. (Finanzierung der Organe-Revolution)

Deutscher Wahlkampf

Deutsche Politiker sprechen immer von Demokratie. Das klingt wie eine Parfümwerbung. Suggestion eines Lebensgefühl, das es nicht gibt.

Umfrage- und Beliebheitsstatistiken bestätigen, welche Meinung man haben muss, damit man im Trend liegt. Nur wenige fragen sich, wie Frau Merkel so beleibt sein kann, wenn sich fast jeder negativ über diese Dame ausläßt. Die EU-Wahl wird als CDU- und FDP-Wahlerfolg dargestellt, doch tatsächlich haben die größten schwarzen Flächenländer gleichzeitig Kommunalwahl veranstaltet, was die EU-Wahl und die Wahlergebnisse für die CDU- und FDP deutlich beschönigen.

M. E. dürfte die CDU bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr als 30 % Zustimmung erhalten, alles andere wäre vermessen und müßte kontrolliert werden.

Wie würde wohl unsere Regierung aktionieren, wenn in Berlin ein Sternenmarsch der gelben T-Shirts gegen die Bundestagswahl im Sept. 2009 stattfinden würde? Würde die Regierung und auch die Medien hier nicht proletenhaft Verschwörung rufen?

Es ist hinlänglich bekannt, wie die Deutsche Bundesregierung mit Demonstranten umgeht. Sie eskalieren, doch massives Polizeiaufgebot provoziert und Wasserwerfer, Schlagstöcke und sonstige Assessores sind nicht gerade ein positives Bild, wenn ich diese Bilder mit prügelnden Polizisten in "kritisierten" Ländern vergleiche.

Beobachter des CC-Club wurden auch aus Deutschen Wahllokalen verbannt und niemand regte sich auf. Wahlcomputer durften bei CDU-Mitgliedern vor der Wahl übernachten. Wäre das in Russland oder dem Iran vorgekommen, hätte die Bildzeitung gleich von Wahlmanipulation gesprochen - aber in Deutschland ist so was undenkbar. Hier scheinen solche Vorkommnisse normal und durch freiwillige Selbstzensur der Medien indiskutabel.

Wir haben keine Wahl bei der Wahl

Was soll unsere Demokratie, wenn es nicht genug Wahlmöglichkeiten gibt. Geld beschneidet die politische Freiheit, Parteien zu gründen. Seit 60 Jahren werden wir von immer den gleichen regiert. Proteste sinnlos. Wer sollte die Protest-T-Shirt bezahlen? Denn heute glaubt jeder, dass er als farbliche Einheit protestieren muss, sogar die Opposition im Iran.

Manche Oppositionsführer kommen über Nacht an Gelder, um dieses Merchandising finanzieren zu können. Die Wege des Geldes liegen nicht nur im Dunkeln, es fragt erst gar keiner nach. Aber in Italien werden 96 Mrd. US-Staatsanleihen geschmuggelt. Es ist doch klar, dass die Dunkelziffer viel höher ist. Denn auf einen Schmuggler kommen zehn, die nicht gefaßt werden.

Die iranische grüne Revolution wird zur schwarzen

Grün wird heute in Teheran protestiert. Wie in der Urkaine taucht professionelles Protestmaterial auf. Finanziert von der Opposition natürlich....

Ahmadineschad-Anhänger haben solch Werbematerial nicht, sie begnügen sich mit Iranflaggen. Ist GRÜN nicht die Farbe der Kurden - das wäre also der Brennpunkt für die anstehende Bürgerrevolution im Iran. Die Kurden sollten selbständig werden und einen Flächenbrand im Nahen-Osten auslösen. Die "friedliche" US-Lösung für diese Region.

Jetzt wird kurzer Hand in SCHWARZ umgezogen. Mussawi forderte heute seine Anhänger auf, in eine Sternenmarsch mit schwarz Kleidung zu erscheinen. Offensichtlich wird die Meinungsfreiheit im Iran nicht so unterbunden wie in Deutschland. So einen Aufruf würden die Deutschen Radio- und TV-Sender niemals ausstrahlen, oder?

Bundestagswahl 2005

Denke ich an die letzte Bundestagswahl, wir mir immer noch richtig übel. Die CDU träumte laut Umfragen von einer absoluten Mehrheit und wurde mit einem schwachen Ergebnis knapp über 30 % bestätigt. Lächerlich? Nein!

Es war klar, dass eine CDU-FDP-Regierung niemals die Mehrheiten für die anstehenden GG-Änderungen aufbringen würde, deshalb haben wir eine große Koalition. Die kleinen Parteien dürfen sich als Volkshelden ohne Auswirkungen profilieren. Eine Beruhigungspille für die Bürger.

Mittlerweile glaube ich sogar, dass CDU;SPD;FPD und die Grünen sich in einer Koalition vereinigen würden und die Linken alleine auf die Oppositionbank stellen würden, nur um die Vorgaben der Hochfinanz zu befriedigen.

Wenn wir also etwas bewirken wollen, darf keine der sogenannten regierungsfähigen Parteien mehr als 10 % erhalten. Doch für so ein Wahlergebnis haben wir in Deutschland zu wenig Wahlalternativen und die Medien unternehmen alles, kleine Parteien niemals erwähnen zu müssen. Die einzige die aus diesem Loch herausgekommen ist, ist die LINKE.

Wir dürfen uns nicht von Parolen oder Slogans leiten lassen, sondern von der Gerechtigkeit, die keinen Wahlspruch brauch. "Wir sind das Volk" ist Geschichte und hat uns nicht wirklich weitergebracht. Wir haben mittlerweile einen Überwachungsstaat wie in der DDR, obwohl wir diesen abschaffen wollten.

Wir haben Hartz4, Gesundheits- und Rentenreform, sozialistische Maßnahmen, die wir immer als Feinbild ansahen, bis 1989 - ab diesem Jahr änderte sich alles.

Wir kämpfen plötzlich für einen kapitalistischen Sozialismus. Wo liegt der Unterschied, ob Parteifunktionäre sich aus den Staatskassen bedienen wie in der DDR oder die Politik die Wirtschaft aus der Staatskasse bedient. Das Resulat ist das gleiche, nur wir nennen es Kapitalismus und glauben damit die Demokratie zu stützen.

Denken Sie doch einmal über diese Begrifflichkeiten nach. Wir müssen unser Weltbild neu überdenken, nicht durch Medien und Politalk im Unterhaltungsgenre prägen lassen. Diskriminierung bleibt Diskriminierung auch wenn sie materialistisch gerechtfertigt wird.

Soziale Trennung paßt nicht zu Demokratie und das der Preis für den Kapitalismus ist, dann ist dieser Preis zu hoch, dann ist der Kapitalismus ein totalitäres Regime.

Die bürgerliche Mitte ist nicht die Masse des Volkes, auch wenn sie fest daran glaubt. Bürgerliche Mitte ist die gehobene Mittelschicht. Gehören Sie dazu? Wählen Sie auch die CDU; SPD; FPD oder die Grünen? Diese Parteien bedienen nämlich die bürgerliche Mitte.

Links:


Die "Rosenrevolution" in Georgien: ein Putsch made in USA


Süddeutsche: Die Revolution aus dem Baukasten


Die orange Revolution in Kiew verfügt über eine erstaunliche Infrastruktur. Mit ihren straff organisierten Protesten gegen den offenkundigen Wahlbetrug vor einer Woche hat die Opposition die Staatsmacht auf kaltem Fuß erwischt.

Diese schäumt, ohne finanzielle und strategische Hilfe aus den USA wäre ein derart massiver Widerstand nicht möglich. Die Ereignisse in der Ukraine erinnern an die - tatsächlich von den USA unterstützte - „Rosenrevolution“ vor einem Jahr in Georgien und an die Massenproteste in Serbien vor vier Jahren.
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Westliche Regierungen finanzierten und steuerten ukrainische Opposition

London (Vereinigtes Königreich), 06.12.2004 – Wie der in London lebende Publizist John Laughland in der deutschen Printausgabe der „Zeit“ vom 2. Dezember berichtete, erhielt die ukrainische Opposition allein von USAID, einer Agentur der US-Regierung, 55 Millionen Dollar. Über diese Einmischung in den ukrainischen Wahlkampf und Staat wurde bisher weithin kaum berichtet, zumeist war nur von einer vermeintlichen russischen Einmischung die Rede, die aber erst als Reaktion auf westliche Einmischung erfolgte.

Von westlichen Regierungen erhielten 30 oppositionelle Medien finanzielle, logistische und fachliche Unterstützung, zum Beipsiel auch Laptops, Handys, Fahrzeuge und andere elektronische und technische Ausrüstungen. Auch mehrere Wählerbefragungen am Wahltag nach dem Verlassen des Wahllokals, die Anlass oder Vorwand für die ukrainische „Orange Revolution“ waren, wurden von den USA finanziert und organisiert. Weitere zehn Millionen Dollar direkte Wahlkampfhilfe erhielten die Kreise um Wiktor Juschtschenko vom US-Außenministerium, schreibt die Zeitung „Die Zeit“.

Auch die „Konrad Adenauer Stiftung“, zahlreiche westeuropäische Regierungen und Botschaften sowie eine Gruppe des US-Milliardärs George Soros ließen Gelder an die Opposition fließen.

Von der „Zeit“ wird darauf hingewiesen, dass die USA die Juschtschenko-Partei zum Sieg führen wollen, um dann die NATO auszudehnen und die EU zu schwächen. Im Wahlkampf versprach Juschtschenko, er wolle den Plan für einen euroasiatischen Wirtschaftsraum zerreißen, sofern er an die Macht käme.
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Ruhollah Mussawi Khomeini

Der iranische Politiker und schiitische Geistliche "Ajatollah" (Geschenk Gottes) aus Khomein war spiritueller Führer der islamischen Revolution im Iran von 1978 bis 1979. Aus dem französischen Exil stürzte er die Regierung von Mohammad Reza Pahlavi, dem damaligen Schah des Iran. Ruhollah Mussawi Khomeini beherrschte darauf alle Lebensbereiche sowie die geistige und politische Haltung des Irans. So lehnte er nach islamischer Lehre jede Trennung von Religion und Staat ab. Sein religiöser Fanatismus führte zur Initialzündung eines den arabischen Raum prägenden islamitischen Fundamentalismus. Außenpolitisch wurde seine Diktatur geprägt von einem enormen Hass gegen die USA sowie durch den Iran-Irak Krieg (1980-1989), der erst kurz vor seinem Tod ein Ende fand...

Mir Hossein Mussawi

Mir Hossein Mussawi gilt als prowestlich. Ob es eine Bedeutung hat, dass der islamische Führer "Ajatollah" auch Mussawi hieß, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.

Der Nationale Widerstandsrat Irans schreibt:


In einer Erklärung zur Bekanntgabe seiner Kandidatur erneuerte Mussawi seine Loyalität zu Khomeini und pries den acht Jahre dauernden Krieg, während er seine Unterstützung für die beiden fundamentalistischsten Doktrin unterstrich:

1) Weiterführen des Nuklearwaffenprojektes, bis „keine Regierung mehr einen Rückzug in dieser Hinsicht fordert.“

2) Bekämpfen jeder Modifikation oder von Zusatzparagrafen zur Verfassung des Regimes, welches dem Prinzip des Velayat-e Faqih (totale klerikale Herrschaft) widerspricht.

Während er nach außen das Etikett eines „Reformers“ verbreitet, bezeichnet sich Mussawi selbst als „fundamentalistischer Reformer“.



(1*)Die Iraner kennen Mir Hossein Mussawi als Khomeni’s Premiereminister während des Iran-Irak Krieges. Die Beschreibung unterstreicht Mir Hossein Mussawi’s Position als Premiereminister der Mullahs und seinem Kurs im acht Jahre andauernden Krieg im Iran, zeigt aber auch seine geistige Orientierung.

Er wurde auch als „Lektor des Anführers“ in der Tageszeitung „Islamischen Republik“ eingesetzt, dem Äquivalent der früheren Nazi Zeitung „Münchner Beobachter“.

In den Augen von Khomeini war Mussawi’s bedingungslose Unterstützung für die Hinrichtung tausender politischer Dissidenten im Sommer 1981 ein Beweis für seine uneingeschränkte Loyalität. Demzufolge ernannte ihn Khomeini als Premiereminister. Zu dieser Zeit glaubte niemand daran, dass er lange Zeit an der Macht sein würde, doch er besetzte den Posten für weitere acht Jahre. Er verlängerte seine Karriere durch bedingungslosen Gehorsam gegenüber Khomeini, was dazu führte, dass er ihn mehr für diese Position förderte als jeden Kleriker. Khomeini unterstützte Mussawi sogar in der Zeit seines Streites mit Ali Khamenei (dem folgenden Mullahpräsident und aktuellen obersten geistlichen Führer).

Als Präsident der Mullahs in den 80er Jahren war Mussawi einer der Hauptbeteiligten am Massaker von 30.000 politischen Gefangenen im Jahr 1988. Nach dem Tod von Khomeini im Jahre 1989 wurde Mussawi politisch irrelevant und ging in einen 20 Jahre andauernden Winterschlaf. Der neue oberste geistige Führer, Ali Khamenei, war nicht so großzügig, wie es Khomeini war.

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