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Mittwoch, 4. Juli 2012

Eine Woche Verschnaufpause und dann wird die Rezession wieder Thema sein

Momentan bejubelt die Börse den beschlossenen Geldfluss des EU-Gipfels. Die steigenden Kurse an der Börse haben rein gar nix mit steigenden Konjunkturerwartungen zu tun. Es ist lediglich ein Spiel mit der Volatilität. Die schrumpfende Weltwirtschaft braucht nicht all das Öl, das momentan trotz Sanktionen gegen den Iran auf den Weltmarkt gepumpt wird. 

Im Endeffekt wird gerade die alte Dame Weltwirtschaft kosmetisch aufgefrischt und erhält eine kleine Botoxspritze gegen die Sorgenfalten. Zu aller erst muss das neue Reglement der Gesetze unterschrieben sein. Das gibt den Staaten die Macht, mit brutalen Sparmaßnahmen genau in die Mitte der Gesellschaft zu stechen.

Oberste Priorität hat die Erfüllung der geschlossenen Verträge. Es wird nach einer Übergangslösung ohne Krieg und Blut vergießen gesucht. Ein vereintes Europa mit gleichen Gesetzen ist hier der einzige Ausweg, wenn man die Regeln der Wertelehre verfolgt und über keine andere Denkart verfügt.


Kapitalismus: Heu fressen und Gold scheißen



Das ist die brutale Wahrheit. Brüssel ist das moderne Schlachtfeld des II. Weltkrieges. So bezeichnet Schäuble die Verhandlungen innerhalb der EU. Er ist genauso arm in seinen Entscheidungen, wie all seine Kritiker. Es sind alle alternativlose Geldbeutelhirne, die nach Möglichkeiten suchen, Geld von irgendjemanden scheißen zu lassen, wie der berühmte Goldesel. "Heu fressen und Gold scheißen" oder jeder will Rumpelstilzchen  sein, das aus Heu Gold spinnt. 

Entscheiden sich die Länder für nationale Lösungen, wird es wie 1939, 1914 oder zu vor zu einem Krieg kommen, der noch brutaler und bestialischer unter den Völkern wüten wird. Es gibt immer eine Steigerung .... Die Völker werden sich gegenseitig mit den neuen Künsten der Technologie in ihrem Gerechtigkeitswahn ermorden.

Das Ziel einer jeder kriegerischen Auseinandersetzung in Europa war, die Wirtschaftskraft eines Landes, in das eigene einzuverleiben. Jedes Volk glaubte vom anderen ausgebeutet und ausgenutzt zu werden. Diese Szenario haben wir heute wieder und der hält sich für unschuldig. So kann jeder mit besten Wissen und Gewissen den ersten Stein werfen. Das Gesetz und Recht scheint auf seiner Seite. So ist nun mal der geteilte Mensch des Kapitalismus. Er nimmt Schulden auf im Glauben, diese zahlen zu können. Gerät er in Verzug, sind die Schulden schuldig. Ein kleines Wortspiel, das doch viel über Psyche des Geldbeuteltieres Mensch aussagt. Seine Welt besteht nun mal aus Schuld, die immer anderen zugewiesen werden muss. Die Grundregel des Kapitalismus.

Ein Kuhhandel sondergleichen und trotzdem hält der Mensch ihn für lebensnotwendig. ... ansonsten wird der Mensch faul, wird behauptet. Der leutselige Mensch unter den Kapitalisten ist nicht unverschämt, er verlangt nur Geld zum Überleben, so kann er sich bequem und ohne eigene Anstrengung andere für sich die dreckige Arbeit machen lassen. Geld wurde erfunden, um sich vor der niedrigen Arbeit zu drücken. So lange der Geldbeutel voll ist, lässt sich das Leben im Kapitalismus bequem genießen. Doch wehe er wird leer. Dann sieht der Mensch plötzlich die Konsequenz seines Handels mit großen Schritten bedrohlich auf sich zu kommen. Ihm wird bewusst, dass er nicht hat und denkt sofort an die Umverteilung der Vermögen und der Güter, damit ihn die Armut, das Brot des Kapitalismus ihn nicht verschlingt.

Nur wenn sich Europa gemeinsam gegen die drohende Armut verbindet, kann es die unvermeidliche Zukunft noch etwas weiter von sich schieben. Doch das ist wider jedem völkische Denken, das momentan in allen Nationen nach oben kriecht wie ein düsterer Schleim der Vergessenheit. Jeder wird zur ICH-AG und zum Eigenunternehmer in der Notvorsorge. Plötzlich wird die Gemeinschaft zur Bedrohung. Sie wirft keinen Profit mehr ab - also weg damit und zur nächsten Brandrodung.

So betrieb früher der Mensch seine Landwirtschaft, bis der Wald gänzlich verschwand. Nun bricht die Zeit der Brache an. Deutschland war der große Nutznießer dieser Brandrodungen. Seine Kornkammern sich noch gefällt. Jetzt geht es darum, teilt man mit den anderen oder wartet man, bis man überfallen wird.


Die heutige Weltordnung ist die Ordnung des Egoismus

So rückt Deutschland wieder einmal ins Visier der Begehrlichkeiten. Seine Überproduktion der Industrie ist der Stolz des Volkes. Sie versorgt einen großen Teil des Weltmarktes. Was zum Wohlstand in Deutschland führt, den nicht jeder für sich fühlt. Bei aller Euphorie über die angeblich leistungsstarke deutsche Wirtschaft, darf man nicht vergessen, dass jeder große Exporteur zahlungskräftige und kauflustige Kunden benötigt, die ihre Rechnungen begleichen. Das ist heute nicht mehr der Fall. 

Das mag nicht gerne in die Überlegungen vieler völkisch denkenden Europäer in ihre Überlegungen einfließen zur Lösungsfindung einfließen. Das autarke und nationale Weltbild würde damit zerstört werden. Der Deutsche ist in dieser Beziehung eben ein Nostalgiker. Er stellt sich seine D-Mark als nationales Kleinod vor, das durch die EU aufgeben wurde. Er verkennt damit alle Marktwirtschaftslogik, die ihn sonst um so mehr antreibt.

Ich will nicht als Fürsprecher der EU klingen, will aber auch nicht als Nationalist gesehen werden, der das Gestern zum Heute machen will. Ich zeige lediglich die Problematik im Geldbeuteldenken auf. Es spielt daher keine Rolle für was sich Deutschland, Europa oder gar die Welt, als Lösung entscheidet. Die Menschheit verliert grundsätzlich im Marktwirtschaftsspiel. Egal wie die Regel geändert werden.

Die heutigen politischen Auseinandersetzungen reduzieren sich lediglich auf verschiedene Modelle von Umverteilungsmechanismus, die neu in die Marktwirtschaft per Gesetz einfließen sollen. Daher spielt es keine Rolle, wer die Macht in einer Demokratie oder Diktatur erhält. Das Ziel einer jeden marktwirtschaftlichen Überlegung ist immer der kommerzielle Gewinn. Lediglich die Wege zum Gewinn und der Umverteilung sind unterschiedlich.


Der Kapitalvertrag der Menschheit


Alles ist von allem abhängig. Ein Gesetz der Marktwirtschaftregel, das wir in einhelligem Einvernehmen mit dem Rest der Menschheit unterschrieben. Nicht erst seit die BRD gegründet wurde. Es ist ein immer währendes Gesetz, das der Mensch selber ins Leben rief und heute nicht mehr weiss, wie er aus seinem Leben wieder verbannt. 

Ich betreibe hier keine klassische und nostalgische Kapitalismuskritik, die den Kommunismus als Gegenpart darstellt. Ich vertrete viel mehr die Meinung, dass der Kommunismus nur eine andere Form des Kapitalismus ist. Selbst die Demokratie unterwirft sich ohne Scham und Gewissen den von Menschen erdachten Gesetzen der Marktwirtschaft. Sie gesteht nur dann Menschenrecht und Menschenwürde ein, wenn diese sich der Staat kommerziell und gemäß den Auflagen des Kapitalismus leisten kann. Selbst die alternativen Lösungsvorschläge die überall zu finden sind, ordnen sich dem Prinzip "Marktwirtschaft" völlig unter. Ein Primat - wie es so schön heißt - der Demokratie ist nirgends zu erkennen.


Krieg oder Elend im Frieden - das ist die Wahl

Letztendlich geht es heute nur darum, einen kontrollierten Zusammenbruch der Wirtschaft und des Bankensektors zu durchlaufen. Es wird wieder einmal versucht diesen azyklischen Zusammenbruch des Kapitalismus human zu überstehen. Das ist der Ehrgeiz der Menschheit. Das ist wie in der Mathematik. Man stellt sich eine Gleichung auf und rechnet, bis die Tafel zu Ende ist. Da noch keine Lösung als Resultat erreicht ist, wird die Tafel sauber gewischt und Rechnugen von neuem, mit anderem Lösungsweg angegangen. So funktioniert das Denken des heutigen Menschen, es kommt ihm einfach nicht in den Sinn, dass seine Grundformel falsch ist.

Wir lernen nicht aus unseren Fehlern. Wir suchen die Fehlern im Lösungsweg, nicht in den Ausgangszahlen und Annahmen. So wird jedes deterministische Denken immer zur Antilösung führen. Selbstverständlich ist diese Tatsache längst bekannt. Niemand macht einen Hohn daraus.

Dieser Prozess des Neustartes wird für alle schmerzhaft sein, aber schmerzvoller wäre ein blutiger Krieg. Wer also nicht bereit ist die Wertelehre und -ordnung in Frage zustellen, muss diesen blutigen Gang durch die verheerende Entsozialisierung der Massen gehen. Er wird sich auf den brutalen Kampf des Überlebens in einer Marktwirtschaft einstellen müssen, in der jeder gegen jeden mit legalen Mittel kämpfen darf. Er wird sich darauf einstellen müssen, dass er sein Mitleid mit anderen abschaltet, um sein eigenes Überleben zu sichern. Das wird für machen schier unerträglich sein. Doch das ist der Preis für den Kapitalismus. Er fordert die Unmenschlichkeit als Programm und Recht für den Menschen.

Das kunstvolle Wegschauen, getarnt durch die Gesetze, aufgezwungen vom Marktplatz der Menschheit, ist die Auflage und die Last, der heutigen Wertelehre. Ohne die willentliche und wissentliche Unmenschlichkeit ist kein Kapitalismus zu haben und doch verteidigt der Mensch die Wertelehre als absolut. Fürsprecher und Gegner der Marktgesetze kennen nur ein Ziel. Eine Neuordnung durch einen Neustart.


Es gibt keine menschliche und moralische Marktwirtschaft

Der Kapitalismus kennt bis heute kein Gegenstück, das ihn aufwiegt. Einen menschlichen Kapitalismus kann es nicht geben. Er lebt von der Unmenschlichkeit, dem kommerziellen Gewinn.  Jede Selbstverwaltung der Völker ist ein Unterwerfung vor der übergroßen Wertelehre, die sich wie ein Mantel über jedes menschliche Verhalten legt. Sie ist ein Arrangement, eine Anpassung der Völker vor der angeblichen Natürlichkeit des Marktes. 

Die Menschheit hat bis jetzt jede tiefe Depression und Revolutionen mit Bravour gemeistert. Sie hat es bis jetzt jedes Mal geschafft, das Schwungrad des Kapitalismus von neuem anzuwerfen, obwohl ihr bekannt ist, dass der nächste Zusammenbruch bereits auf sie wartet.

Daher bezeichne ich alle mir bekannten Lösungen lediglich als Auswirkungsbekämpfungen, die nicht einmal an der Ursache kratzen, geschweigedenn auf sie zeigen. Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu versuchen und zu hoffen es kommt etwas anderes dabei heraus. (Albert Einstein)

Mein Lösungsvorschlag ist bekannt. Er ist grundsätzlich und verweigert sich dem Neustart. Die alte Formel des Kapitalismus geht nicht auf. Sie ist grundsätzlich falsch. Es ist absoluter Irrsinn, Gewinne aus der Menschheit heraus zu erwirtschaften und diese dann wieder auf irgendeine Art umzuverteilen. Daher appelliere ich an den Verstand des Menschen, nicht an seine Vernunft.

Das Eigentum ist imaginär. Eine Regel erfunden von Menschen. Der Gewinn aus dem Eigentum ist ebenfalls eine Erfindung von Menschen. Es ist ein System der Menschenverachtung.
Die grundlegende Frage ist: Kann die Menschheit ohne Gewinn, Boni und Privilegien gemeinsam überleben? JA

Nein, ich rede nicht von dem niedlichen Selbstbetrug, den die Menschheit "Liebe" nennt. Ich rede von der Gleichheit der Menschen überhaupt. Es gibt keine Arbeit, keine Leistung, die mehr oder weniger wert ist und es gibt kein Eigentum, das noch mehr Wert aus einem Menschen macht. Dafür braucht die Menschheit keine Liebe, sondern gegenseitiges Vertrauen und Respekt vor sich selber.

Ich rede von der tatsächlichen Gleichheit der Menschen. Nicht vom heutigen Selbstbetrug und der Heuchelei. Gleichheit vor dem Gesetz bedeutet lediglich, dass jeder die gleiche Strafe für seine Vergehen gegen die Marktregel zu ertragen hat. Tatsächliche Gleichheit bedeutet, dass kein Marktplatz der Welt auch nur einen Menschen in unterschiedlich in seinem Wert beurteilen darf. Menschsein darf nicht mehr von seiner kommerziellen Verwertbarkeit abhängig gemacht werden. In einer Marktwirtschaft undenkbar, die vom kommerziellen Antrieb lebt. Selbst ein BGE schafft keine Gleichheit. Man verschiebt lediglich die Y-Line von NULL auf Eins. Es ist eben nur ein Selbstbetrug nach den Regeln der Mathematik.

Ich rede von der Umkehrung der Wert (Leistung als Grundwert).  Wer die Werte kehrt, neutralisiert alles was heute Wert ist. Wir müssen aufhören im binären System der Wirtschaft zu denken. NULL ist das optimale Ergebnis, nicht der Ausgangspunkt einen Neustart des Kapitalismus. Wer im Kapitalismus ein Rechnung aufstellt, die zu NULL aufgeht, fühlt sich antriebslos. Er kennt es nicht anders, aber deshalb muss es noch lange nicht natürlich sein.

1 Kommentar:

  1. "Die grundlegende Frage ist: Kann die Menschheit ohne Gewinn, Boni und Privilegien gemeinsam überleben? Ja kann er, er muss sich nur aus diesem manipulierten System lösen, die richtigen Werte erkennen, weiter vermitteln und wieder lernen was Zufridenheit ist. Zufriedenheit ist das höchste was man erreichen kann und wenn man es erreicht spielt Geld, Luxus, äußerlichkeiten keine Rolle mehr. Genau dies versuchen Sie mit allen Mitteln zu verhindern und jeder der eine Lösung im System im Geld oder Nationnalität, Staat sucht geht Ihnen komplett auf den Leim. Weg mit Eigentum und das ganze Weltweit ! Man stelle sich mal vor jeder Mensch auf dieser Welt wäre zufrieden, kein Wachstum, keine Kriege, keine Konkurrenz usw. Wäre das nicht toll ?

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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