Samstag, 13. Mai 2017

Wikipedia: Das Buch der Philsophenkönig - die Wikipedianer

Wikipedia ist ein Paradebeispiel des gelebten platonischen Liberalismus. Nach meinen Gefühl sogar des Neoliberalismus. Dort tummeln sich selbstherrliche Autoren, die ohne es zu wissen zum Club der Handlanger für die platonischen Philosophenkönige gehören.

Nun mag manch einer behaupten, ich würde mich auch in einigen Beiträgen auf Wikipedia beziehen, doch tute ich lediglich, um die Denk- und Argumentationsweise unserer heutigen sogenannten Kultur zu belegen.

Alleine der Artikel über das Eigentum ist hanebüchen und durch und durch platonisch. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass der Artikel über das Eigentum im Brockhaus besser ist.

Begründung meiner Kritik:

Wikipedianer akzeptieren jede Quelle als nachweise ohne zu wissen, wie Quellen entstehen. Sie haben keinen Zugang zu eigentlichen Hintergrund unserer Kultur und können daher auch kein Korrektiv darstellen. Sie agieren absolut systemisch.

Systemisch deshalb, weil sie ihr gesamtes Wissen nur über fremde Anleitung erworben haben. Im Artikel über Eigentum bei Wikipedia findet sich kein einziger Hinweis darauf, dass Eigentum lediglich eine geistige Vorstellung des Menschen ist. Sie arbeiten daher sehr wissenschaftlich. Sie belegen alles aus Quellen. Dabei entstehen heute keine neuen Quellen. Heutige Quellen beziehen sich lediglich auf vergangene, nicht belegte Behauptungen, die im Lauf der Jahrhunderte, weil sie eben als geschriebenes Wort existieren, als wahr gelten. Alles was diese Quellen in der damaligen Zeit kritisierten, wurden nie zitiert und existieren daher heute nicht mehr. Deshalb ist Denken ohne Fremde Anleitung so wichtig, aber heute nur noch selten anzutreffen, außer einer will eine weitere Lüge etablieren, die in 50 Jahren als wahr gilt.

In der Etymologie gehen die Wikipedianer in der Erklärung von Eigentum nicht weiter zurück als zum römischen Reich, obwohl das antike Griechenland eigentlich die geistige Wiege unserer Ideologie ist, die wir fälschlicher Weise als Kultur bezeichnen.

Im altgriechischen war das Wort "Eigentum" nichts anderes als "das Herrschaftsrecht". Das zeugt davon, dass in dieser Zeit jeder zumindest noch eine Ahnung davon hatte, dass Eigentum nur eine Vorstellung ist und kein Recht oder Gesetz.

Eigentum ist nur eine angenommene Wirkung von Materie,
die physikalisch nicht nachweisbar ist.

Genau dieser Satz darf bei Wikipedia nicht stehen, weil es dafür keinen Quellennachweis gibt. Dabei braucht dieser Satz keine Quelle, denn er ist in seiner Formulierung glasklar als Faktum zu erkennen, das nicht widerlegt werden kann. Deshalb kann Eigentum auch nicht genau bezeichnet werden. Eigentum ist ein geistiges Konstrukt, welches das Verhalten des Menschen manipuliert.

Mit diesem Satz wird alles: Kultur, Religion, Moral und was sonst noch als Quellennachweis für die heutige unmenschliche, menschliche Umgangsformen herangezogen wird, hinfällig, wie das berühmte "goldene Geschlecht" von Hesido. Dieses setzte gemäß dem Gleichnis von Hesido, die Götter in den Himmel, um auf der Erde Gelage feiern zu können. In der Zwischenzeit vergaßen die Menschen das "goldene Geschlecht". Es starb aus - so Hesiod weiter, aber die Götter ließen die Menschen im Himmel. Erst danach erfand sich der Mensch die sogenannte "göttliche Ordnung", den Unterschied zwischen arm und reich. Auch eine Form von Rassismus. Einem geistigen Rassismus. Der Sozialrassismus ist daher die Urform des Faschismus und der Ursprung des Kapitalismus und der Zivilisation. Der Antrieb ist die Faulheit, um "Gelage zu feiern". Nicht anders tun heute noch die Reichen, auf Kosten der Armen. Erst später kam die Sklaverei. Diese begründet sich auch in Sokrates, der bestimmte, dass Hellenen nur Nichthellenen als Sklaven nehmen dürfen. Klingt wie die Leviten aus dem alten Testament.

Wer kann schon sagen, ob Platon nicht nur Jesus, sondern auch das alte Testament erfunden hat. Es heißt nicht umsonst TESTAMENT. Es ist ein Nachlassschrift mit Anweisungen für Lebenden. Platon erfand auch die Geschichte über "Atlantis" unter der Angabe einer Quelle - ähnlich wie bei Wikipedia und anderen Nachschlagewerken. Dabei erklärte er den "Hellenen" nur, dass sie geistige Abkömmliche von Göttern sind. Bitte die Geschichte genau lesen und erst dann urteilen, dicht Hollywood oder anderen Geschichtenschreiber als Quelle heranziehen.

Warum nennen sich die alten Griechen "Hellenen"? Wegen der schönen Hellena? Der Schönheit der Gerechtigkeit? Sokrates beschreibt nichts anderes als das heute die EU sein will. Der Rest ist Ausland und kann als Sklave - niederer Mensch - angesehen werden.

Selbst die Offenbarung von Johannes liest sich wie "Platon der Staat" mit der goldenen Stadt, die andere neidisch macht, damit diese so sein wollen wie Hellas. Johannes ist auch der Autor des Römerbriefes Kapital 13 im NT. Dieser bildet den Grundstock, von dem was wir heute als Diskussion über Kultur bezeichnen. Wikipedia kennt keinen Artikel über "europäisierte Welt". Gäbe es diesen würde jeder nachlesen können, dass wir heute in Deutschland und all dem was wir als zivilisierte Welt bezeichnen nichts anderes ist als ein Gottesstaat bzw. Hellas.

In Wikipedia tummeln sich kleine Studenten, die davon überzeugt sind, dass sie lassen wissen und was nicht wissen mit Zitaten und Quellverweisen an Büchern belegen können. So kann sich jeder seine Wahrheit konstruieren ohne auch nur Ansatzweise über die eigentliche Richtigkeit seiner Aussage nachdenken zu müssen. Das ist Denken unter fremden Anleitung.

Solche Menschen sind gar nicht in der Lage, Veröffentlichungen von vermeintlichen Persönlichkeiten oder Prominenz als Bullshit zu erkennen, sondern sie dienen als Quelle.

Nehmen wir die heute Gestaltungen von Nachrichten. Sie folgen einem stetigen Schema der gegenseitigen Quellennachweise.

Frühmorgens wird eine Mutmaßung über ein Ereignis als Nachricht in den Medien veröffentlicht. Es geht also nicht darum, ob ein Bombe im Flughafen A explodiert ist, sondern um die Mutmaßung, wer dafür verantwortlich ist.

Bereits zwei Stunden nach dieser Meldung findet sich irgend ein kleiner Beamte, der sich zu der Aussage hinreißen lässt, dass es ein terroristischer Anschlag war. Eine weiter Stunde später ist zu lesen, das aus "gut informierten Kreisen", es wahrscheinlich Terrororganisation XY war. Das nächste Medium verweist auf diese Quelle und macht daraus ein Faktum. Und in den Abendnachrichten ist es dann ein Terroristischer Anschlag, weil sich dafür genügend Quellen zitieren lassen.  So ähnlich funktioniert auch Wikipedia und jedes andere Nachschlagewerk. Es sind die Summen der geistigen Fähigkeit der Autoren, die sich nicht einmal die Mühe machen, kritisch über die eigenen vorgefertigte Meinung, die für Wissen halten, nachzudenken.

Manch einer dieser Autoren, mag sogar auf ein Philosophiestudium zurückgreifen können. Doch was lernt er in diesem mehrjährigen Lehrgang ohne fremde Anleitung. Studium funktioniert heute wie eine Bibel der Zeugen Jehowas. Zu jedem Satz steht bereits die passende Antwort parat. Wer diese nicht gibt, bekommt keinen Abschluss. Dennoch sind die Absolventen der Meinung, sie hätten Wissen angehäuft, dabei sind sie nur ein Sammelsurium an fremden Meinungen, die sie nie überprüften.

Wissen wird dadurch geschaffen, dass der Wissensdurstige nach den Widerspüchen im Lehrmaterial sucht und sich nicht der geltenden Dialektik folgt, weil alte Behauptungen immer richtig seien, da diese über genügend Quellennachweise verfügen.


1 Kommentar:

  1. Heute Quellen beziehen sich lediglich auf vergangene, nicht belegte Behauptungen, die im Lauf der Jahrhunderte, weil sie eben als geschriebenes Wort existieren, als wahr gelten.
    Genau. Bestes Beispiel: Impfen! Siehe Dr. Stefan Lanka

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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