Sonntag, 4. Juni 2017

Großbritannien: Wahlhelfer Terror (Acht Minuten) - Die Psychologie des Terrors

In Deutschland und den USA mögen schon lange die Neoliberalisten glauben, dass Putin die Wahl von Donald Trump zu seinen Gunsten beeinflusste. Da ist es wohl naheliegend anzunehmen, dass nun May Stützenhilfe aus dem Lager der Islamisten bzw. Terroristen bekommt. Nur vier Tage vor der Neuwahl in Großbritannien findet nur ein Anschlag durch einen Transporter statt, der in eine Menschenmenge rast. Eine absurde Kuriosität des Schicksals. 

Gab es noch vor einigen Wohnen in Deutschland einen Bundeswehrsoldaten, der mit akribischer Genauigkeit sich eine Identität als Asylant aufbaute und augenscheinlich in dessen Namen einen Anschlag plante. Warum soll London nicht auch die Handschrift von Geheimdiensten sein oder gar die knallharte Planung der angeblich nicht mehr existierenden Sondereinheit der NATO - GLADIO?

Gerade ist die CDU dabei der AfD die Wähler mit Terrorangst abspenstig zu machen. Selbst die Möllemann-FDP bekommt unter Linder wieder Auftrieb und das unter der Hilfestütze von Terroristen und Islamisten. Sie verüben präzise wie ein Uhrwerk immer dann Terroranschläge, wenn die Stimmung zu Gunsten derer Parteien zu kippen droht. In Deutschland hingegen gibt es das Phänomen des "gefühlten Terrors". Dort reicht es aus, ein Konzert wegen Terrorwarnung abzusagen. Das fühlt sich an, wie Tausende von toten Deutschen.

Eines ist auf jeden Fall wahr: Die neoliberalen Regierungen in Europa und auch die schwer reichen Globalisten in den USA brauchen den Terror, um durch demokratische Wahlen nicht von ihren längst gesetzlich legitimierten Pötten durch neue Gesetze abgetrennt zu werden. Jeder der vom "unerhörtem Reichtum" der Wenigen spricht, gilt als unwählbar.

Gäbe es den Terror nicht, der meist doch nur gefühlt ist und daher gar nicht real ist, würden die Menschen in diesen Ländern nicht, sich nämlich die Menschen den miserablen, sozialen Zuständen und deren rechtlichen Einschnitte in ihren Länder kritisch auseinandersetzen und die Regierung gewaltig unter Druck setzen. Es könnten wirklich neue Parteien entstehen. Da es aber ist wie es ist, gibt es nur neoliberale, demokartische Dienstleister für die Eliten, die dort zur Wahl stehen.

Der gefühlte Terror


Deutschland ist Meister des gefühlten Terrors. Jeder Autounfall der im einem Schaufenster oder einem Café endet, ist heute vor dem geistigen Auge der Menschen ein Terroranschlag. Vermutlich wäre heute der Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall auch in dieser gefühlten (simulierten) Realität der Deutschen ein Terroranschlag von Islamisten. Ganze Horden von Spezialeinheiten würden in diesen Tagen die Besucherlisten durchkämmen und nach Islamisten fahnden.

"Rock am Ring" - das größte deutsche Rockfestival wird wegen einer Terrorvermutung einfach abgebrochen. So fühlt sich Terror an. "Es hätte ja sein können, dass ....". Wird heute ein Fußgänger von einem Moslem am Steuer erfasst, ist auch das ein gefühlter Terroranschlag und für 99,9% der Deutschen Realität und daher Wahrheit.

Wie der Mensch, dem Menschen zum Wolf wurde

Es war einmal ein reicher, schlauer und gerechter Bauer. Der wollte mehr Land und Einfluss. Also ging er in einen weit entfernten Wald, in dem Menschen wohnten, die so gar nichts von Gerechtigkeit wussten. Sie hatten fette Wiesen und riesige Wälder. Als der Bauer das erst Mal bei ihnen war, wollten Sie einfach nicht begreifen, dass sie an ihn ihr Land verpachten und ihr Holz in den Wäldern an ihn verkaufen können. Sie wussten nichts mit seinem Geld anzufangen. Sie lebten in einer anderen Welt, aber nicht in der Zivilisation. Sie lebten zufrieden von dem was sie hatten. Sie hatten keine Wünsche und Träume. Goldketten oder Kritallgläser waren für unsinnige Dinge, die sie nicht haben wollten. Der Sinn dieser Dinge erschloss sich ihnen nicht. Daher hielt er sie für dumm, ungebildet - eben Primitiv.

Enttäuscht ging dieser Bauer wieder nach Hause. Er grübelte tage- und nächtelang. Er wälzte dabei sogar seine Bettlaken spröde. Dabei vernachlässigte er seine Geschäfte. Seine Mägde und Knechte wurden unzufrieden. Es gab immer weniger Lohn für mehr Arbeit, schließlich musst der Bauer mit den anderen Handel treiben.

Da stand er eines Morgen auf und verkündete vor versammelter Gemeinschaft, dass die Wölfe aus diesem weit entfernten Tal ihr Unwesen auf seinem Land trieben. Sie vernichten die Ernte und entzündeten die Heuschober. Dabei wusste jeder, dass er es war, der befahl das Heu überhitzt einzulagern. Es wusste jeder, dass es sich dort entzünden wird. Doch die stete Wiederholung der Lüge machte sie am Ende zur gefühlten Wahrheit. Wer widersprach und seinen eigenen Verstand gebrauchte, verlor seinen Job. Selbst die Missernten waren die Schuld der Menschen im fernen Tal, dabei hatte der Bauer während seiner Grübelei die Zeit vergessen und das Getreide erst schneiden lassen, als die Körner längst abgefallen waren. Doch sein Wort war Gesetz. Er war der Herr und die anderen nur Mägde und Knechte.

Sturheit oder Weisheit


Der Bauer war stur und seine Sturheit galt längst in der Welt des Gutshofes als Weisheit. So ging er in den Wald und fing sich einen Wolf. Er legte ihn mitten in seinem Hof in Kette. "Hier hab ihr Euren Missetäter! Er ist schuld an allem!" - Dabei trat er das Tier mit einem gewaltigen Tritt in die Flanken. Der Wolf heulte auf. "Seht wie er schuldig ist!" - und so warf er den ersten Stein.

Der Bauer war wegen seines Reichtums das Vorbild seines Gesindes und es tat es ihm gleich, denn die Armen sind der Reichen Arme. Von Menschlichkeit war auf diesem Hof längst keine Spur mehr. Sie hatten längst das Gewissen erlangt und eine Seele geformt. In ihnen regierte Vernunft als Geist, der den Verstand hinterrückts, aber mit dem größten Maß an Gerechtigkeit, lynchte.

Der Wolf wurde während dessen blind vor Wut in seinen Fesseln. Er lauerte den Kindern des Gesindes auf und verschlag sie, wenn sie unachtsam in seinen einen Kettenkreis kamen. Dennoch ließ der Gutherr nicht zu, ihn zu töten. War er es doch, der den Schulhof direkt durch den Kettenkreises des Wolfes festlegt.

Als aber doch eines Tages wieder einmal die Scheune brannte, die er selber entzündet und die Ernte nicht üppig ausfiel, weil er auch dort Feuer legte,  behauptete er kurzer Hand, dass es die anderen Wölfe aus diesem weit entfernten Tal waren. Sie kämen ihrem Bruder zu Hilfe. "Sie lauerten überall", behauptete er. Sie seien schon mitten unter uns. So wart der Sinn der Gerechtigkeit erfolgreich in den Menschen gepflanzt.

Der gerechte Mord


Schon begannen die ersten Knechte ihre Spaten zu schleifen. Die Mägde schärften ihre Hacken und die Kinder sammelten Steine. Es wurde unruhig auf dem Hof. Es war ein geschäftiges Treiben zu sehen, aber es hatte nichts mit Landwirtschaft zu tun. Die Ernte verfaulte auf den Feldern; das Vieh verhungerte im Stall - aber es war nicht die Schuld des Gewissen und der Seele, sondern es war die Schuld des personifiziertes Feindes, der an einer Kette heule. So kam es, dass das Gesinde angeblich einen eigenen Entschluss aus eigenem Antrieb fasste. Es wollte dem Feind nun ein für alle mal ein Ende bereiten.

So zog sie in das weit entfernte Tal. Sie erschlugen jeden Menschen, den sie dort fanden. Als sie zurückkehrten übergaben Sie dem Bauern das Tal als sein Landgut und der Bauer war überglücklich. Seine Heimtücke war erfolgreich.

Er schickte die Kinder seiner Mägde und Knechte auf dieses neue Land. Sie arbeiteten dort fleißig. Sie rodeten den Wald und bepflanzten die Felder. Er dagegen konnte seine Hände in Unschuld waschen, schließlich war sie es bzw. ihre Eltern gewesen, die das Blutbad im Namen der Gerechtigkeit anrichteten. Sein Gesinde feierte ihn dagegen als klugen und gerechten Herrscher. Ihre Brutalität wird von den Legenden als Heldentat besungen.

Auf den neuen Höfen, gab es nun ebenfalls einen Wolf. Er bekam den Namen "Ureinwohner". Die dortigen Ureinwohner galten erst als zivilisiert, wenn sie begriffen, sie selber Schuld an ihrem Schicksal waren, weil sie nicht begriffen, dass sie nur ihre Wälder gegen Geld verkaufen hätten sollen. So einfach ist Zivilisation, wenn man sie erst verstanden hat.  

Seit dieser Zeit, gibt es nun auf jedem Gut in der Zivilisation einen Wolf, der geschlagen und gedemütigt werden muss. So lange bis auch dieses Gesinde hinter die eigenen Wälder mit seinen Waffen marschiert und alles vernichtet, um mehr Land, mehr Rohstoffe für seinen Herren zu erobern. Sie tun dies allerdings nicht aus Habgier wie die Primitiven. Sie tun dies aus Selbstlosigkeit mit einer großer Seele und dem Wissen des Gewissens, denn sie übertragen die neue Gebiete ihrem Herren.

Doch eines Tages raschelte es an den Grenzen des reichen Bauern in mitten der beginnenden Zivilisation. Dort standen keine Wölfe und auch keine Primitiven aus einem fernen Tal, sondern es waren die Horden seines Nachbar. Dieser hatte nämlich seinem Wolf den Namen seines Nachbar gegeben. Eine neue Mode, die ganz offensichtlich der alte Gutsherr verschlafen hatte.

Das Gemetzel war schrecklich. Sie erschlugen alles Lebendige, sogar das Vieh. Dieser Tag gilt als die Erfindung der Zivilisation. Sie diesem Tag kennt diese Gemeinschaft Tausend legale Gründe für einen gerechten Mord oder noch mehr für einen gerechte Diebstahl der durch Friedensaktionen besiegelt wird und niemals Krieg genannt werden darf. Wer es dennoch tut, gilt als unzivilisiert.

Auf diesem Wissen und der daraus resultierenden Erfahren kam es zur Erkenntnis der Rechtsstaatlichkeit und der Wertegemeinschaft. Diese Gemeinschaft hält sich für friedliebend, weil ihre Kriege nun Friedensmissionen genannt werden. 

Wer in dieser Zeit keinen Wolf als Sündenblock ankettet, wird zum Verräter und Abtrünnigen. Die anderen Gutsherren treiben mit ihm keinen Handel mehr und am Ende wird der Gutsherr vom eigenen Gesinde gestützt und sein Hof dem gerechten Nachbarn übergeben, damit wieder Handel betrieben werden kann. Die erste Aufgabe dieses Gutherrenstatthalter ist einen Wolf zu finden und anzuketten; ihm einen Namen zu geben, um damit den Feind zu benennen. Gutsherrenstatthalter handeln nur im Sinne und im Geiste ihres Herren - das nennen sie von nun an Vernunft. Sie werden an Akademien und Kaderschmieden der Zivilisation ausgebildet und ausgezeichnet. Menschlichkeit gilt dort als moralische Fehlentwicklung des Menschen.

Die Zivilisation der Welt  


Heute gibt es in dieser Welt nur noch wenige Gutsherren, aber vielen ausgebildet und hoch dekorierte Statthalter. Die fernen Täler sind längst zivilisiert, mit Gutshöfen und Statthaltern besetzt, d. h. zivilisiert. Doch seit dieser Zeit tritt ein Phänomen auf: die Kinder der Knechte und Mägde, müssen ihre Höfe verlassen, weil es dort keine Arbeit mehr,weil neue Höfe nicht mehr erobert werden. 

Sie wandern von Hof zu Hof und finden nur verschlossene Türen. So ist schon es lange zur Mode in der Zivilisation geworden, dem Wolf im zivilisierten Landgut den Namen "Flüchtling" zu geben. Es gab noch nie einen Wolf der Elite genannte wurde oder Reichtum. Die eifrigen Mägde und Knechte mit Jobs flechten schon lange Zäune um ihren Hof, um ihre Jobs gegen die Eindringlinge zu verteidigen. Ihr Verstand ist verkümmert und liegt in den letzten Zügen, währen die Vernunft triumphiert. 

Einige bauen sogar Mauern mit Wachtürme, die von einem NATO-Stacheldraht gekrönt sind. Die Guthöfe unterstützen sich finanziell in diesem Vorhaben. Im Niemandsland dieser Gutherrenunion lassen Sie ihre ehemaligen Gefährten jämmerlich verhungern, weil sie nicht verstehen was sie tun, aber dafür mit viel Vernunft begabt sind.

Sie halten ihre Mode für Gerechtigkeit und für das ganz normale menschliche Verhalten - schließlich haben sie eine Seele, die in Mitten ihrer Höfe als Wolf in Ketten liegt und je nach Beliegen einen Namen erhält. Während sie davon überzeugt sind, dass die Eindringlinge keine Seele vorzuweisen haben.
...
So wurde der Mensch sich selbst zum Wolf und erlangte Kultur, ein Gewissen und eine Seele.

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